Mist! Ich wollte doch heute das Fahrrad nehmen – Warum wollen wir die Umwelt schützen, tun es aber häufig nicht?

Laura Kühme, Noemi Kumpmann, Marleen Staade und Hannah Tilk

Gute Vorsätze sich im Alltag ‚ökologischer‘ zu verhalten – etwa das Auto öfter stehen zu lassen – halten manchmal oder vielleicht sogar oftmals nicht lang. Dies kann an strukturellen Faktoren liegen, wie fehlenden Fahrradwegen oder wenig ausgebautem öffentlichen Nahverkehr. Doch auch wenn nachhaltigere Alternativen zur Verfügung stehen, sind uns oft die eigenen Routinen und Bequemlichkeit im Weg, um unser Verhalten langfristig zu verändern.

Das Phänomen, dass ‚ökologische‘ Einstellungen und Absichten nicht direkt auch zu ‚ökologischem‘ Handeln führen, wird als Intention-Action-Gap bezeichnet (englisch für die Lücke zwischen Absicht und Handlung). In der Psychologie wird diese Lücke von WissenschaftlerInnen näher untersucht und es werden Wege aufgezeigt, wie man ihr entgegenwirken kann.

Im Rahmen einer Vorlesung zur Wissenschaftskommunikation bei Prof’in Carola Grunschel haben sich die vier Psychologiestudentinnen Laura Kühme, Noemi Kumpmann, Marleen Staade und Hannah Tilk mit dem Intention-Action-Gap beschäftigt. Die Ergebnisse haben sie leicht verständlich aufbereitet und visuell in einem Video dargestellt, welches wir hier gerne teilen.

Der Intention-Action-Gap

Einleitungstext: Sophie Dolinga und Doris Fuchs

Beitragsbild: Pixabay-Lizenz

Musik: Felix Fischer