Ein Bericht zur Tagung „Multidisziplinäre Perspektiven auf Wachstum im Kontext Nachhaltigkeit“ am 12.–13. Mai 2025 in Münster
Franziska Elstorpff, Johanna Härtner, Lukas Hanhoff
Wachstum. Kaum ein Begriff ist so tief in das Denken und in politische Institutionen eingeschrieben wie dieser. Wirtschaftliches Wachstum gilt als Synonym für Wohlstand, Sicherheit und Fortschritt. Es ist Richtschnur von Haushaltsplanungen, Legitimation politischer Handlungsfähigkeit und immer noch das zentrale Ziel fast aller Staaten. Doch die Welt, in der dieses Versprechen entstand, existiert so nicht mehr: im Kontext zunehmender Krisen und besonders angesichts der Überschreitung von 6 von 9 planetaren Grenzen, stellt sich die Frage: Was ist unter wirtschaftlichem Wachstum zu verstehen – und kann dieses überhaupt nachhaltig sein? Ist ein ständiges wirtschaftliches Mehr wirklich notwendig, oder existieren Alternativen, mit denen sich gesellschaftlicher Fortschritt und ökologische Verantwortung miteinander verbinden lassen?
Die Tagung „Multidisziplinäre Perspektiven auf Wachstum im Kontext Nachhaltigkeit“, die am 12. und 13. Mai 2025 im Franz Hitze Haus in Münster stattfand, brachte Stimmen aus Ökonomie, Naturwissenschaften, Kommunikationswissenschaft und der Finanzwelt zusammen, um ein neues Verständnis von Wachstum zu entwerfen.
Wachstum – von der Selbstverständlichkeit zur Streitfrage
Die Einführung von Dr. Christian Müller, Prof.’in Doris Fuchs, Dr. Tobias Gumbert und Prof. Dr. Bodo Philipp zeichnete das Spannungsfeld: Wachstum gilt heute als politisches Mantra und ökonomischer Imperativ zugleich – ein Versprechen für Wohlstand, Jobs und soziale Sicherheit. Aber: Viele Gründe sprechen dafür, dass dieses Versprechen ins Leere läuft. Wie verschiedene Beiträge auf der Konferenz zeigten, rückt die Frage ins Zentrum, ob „weiter so“ überhaupt noch möglich ist.
Eine Streitfrage der Sozialwissenschaften: Vom grünen Wachstum zur Postwachstumsgesellschaft?
Das wirtschaftswissenschaftliche Panel am ersten Nachmittag machte deutlich: Die Gretchenfrage lautet heute nicht mehr ob, sondern wie Wachstum erfolgen soll – oder ob es überhaupt noch sinnvoll ist. Dafür stellte Prof. Dr. Michael Rooseingangs das Dilemma zwischen „Green Growth“ und „Postgrowth“ heraus. Während Vertreter*innen des Green Growths hoffen, dass Effizienzgewinne und Innovation Wachstum vom Ressourcenverbrauch entkoppeln können, halten Postwachstumsansätze Wachstum als wirtschaftliche Zielsetzung für das Problem. Roos betont, dass eine absolute Entkopplung empirisch nicht nachweisbar sei, insbesondere aufgrund von Reboundeffekten und dem stetig steigenden Bedarf. Zuletzt präsentiert Roos dann fünf Zukunftsszenarien:
- Grünes Business-as-usual: es wird weiter auf Wachstum gesetzt, was zwar zu graduellen Forstschritten, aber auch zur weiteren Überschreitung der planetaren Grenzen führt, während die steigenden Kosten in die Zukunft verschoben werden.
- Krisen und chaotisches Schrumpfen: in diesem Szenario besteht keine Strategie, keine Koordination, Nationalismus und Protektionismus herrschen vor und Verteilungskämpfe werden intensiver.
- Postwachstum unter Zwang: eine radikale Klimapolitik wird durch eine staatliche Wirtschaftslenkung durchgesetzt.
- Kulturelle Wende: angestoßen von der jungen Generation oder als Reaktion auf zunehmenden Populismus, kommt es zu einer Abkehr von Wachstum.
- Erlöschen des Wachstums: Roos stellt zur Debatte, ob ein langsames Erlöschen des Wirtschaftswachstums in Industrienationen nicht bereits jetzt vorliegt. Mögliche Gründe hierfür seien die Alterung der Gesellschaft, deren Tertiärisierung und Konsumsättigung.
Was also tun?
Prof. Dr. Svenja Flechtner plädierte im Anschluss dafür, Verteilungsfragen viel stärker in die Nachhaltigkeitsdebatte zu integrieren. Laut Flechtner könne man so zum einen für eine höhere Akzeptanz der Klimaschutzmaßnahmen sorgen, zum anderen aber auch die Wachstumsfrage in Teilen lösen: zumindest im Globalen Norden könne Umverteilung von Vermögen und Einkommen bis zu einem gewissen Grad das Wirtschaftswachstum ersetzen und so hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft führen.
Allerdings zeigt Flechtner auch, dass es bei der Einführung von Umverteilung zu Zielkonflikten kommen kann: Wird in den aktuellen Strukturen umverteilt, zeigt die Empirie, dass die CO₂-Emissionen pro Kopf steigen. Trotzdem sei Umverteilung ein wichtiger Faktor auf dem Weg zu einer nachhaltigen Welt, da die reichsten Menschen und Gesellschaften weiterhin am meisten zur Klima- und Umweltschädigung beitragen. Es braucht also sowohl Umverteilung als auch strukturelle Anpassungen, damit nachhaltige Lebensstile ausgelebt werden können.
Doch wie könnte ein solcher nachhaltiger Lebensstil aussehen?
Von den Naturwissenschaften lernen: Natürliche Grenzen des Wachstums
Während die Wirtschaftswissenschaften am Dilemma grünes Wachstum vs. Postwachstum ringen, liefern die Naturwissenschaften eine vergleichsweise klare Antwort: In natürlichen Systemen ist Wachstum immer endlich. Und oft ist es nur eine Phase eingebettet in größere Zyklen von Reifung, Umstrukturierung und Rückgang. Wer von der Natur lernen will, kommt also kaum umhin, die Idee eines linearen, grenzenlosen Wachstums zu hinterfragen.
Prof. Dr. Christiane Lang eröffnete das Panel mit einer mikrobiologischen Perspektive auf Wachstum. Ihr Befund war eindeutig: Mikroorganismen wachsen nur unter bestimmten Bedingungen. Nährstoffe, Temperatur, Dichteverhältnisse und Umweltbedingungen bestimmen letztendlich ihr Wachstum. Fehlt ein Faktor, endet das Wachstum oder es kommt zu einem Rückgang. Diese biologische Erkenntnis scheint in ökonomischen Systemen verdrängt zu werden. Die Idee des „ewigen Wachstums“ basiert auf einem abstrakten Begriff von Kapital und Produktivität, das sich von der Biologie zunehmend entfremdet hat.
Langs Beitrag betonte die Notwendigkeit, unsere Wirtschaft als „lebenden Organismus“ zu betrachten. In diesem Sinne sollten wir nicht nur über Wachstum, sondern auch über Regeneration, Ruhe, Schrumpfen und Transformation nachdenken. In der Biologie dient Wachstum bestimmten Zwecken wie Reproduktion, Erhalt und Anpassung. Diese funktionale Perspektive fehlt in der ökonomischen Debatte oft.
Auch Prof. Dr. Tillmann Buttschardt schlug den Bogen zwischen ökologischer Realität und wirtschaftlichem Denken. In seinem Beitrag wurde deutlich: Die Natur kennt keine linearen Prozesse. Wachstum sei zyklisch, eingebettet in Stoffkreisläufe und geprägt von Rückkopplungen. Die aktuelle Überschreitung von sechs der neun planetaren Grenzen, darunter Biodiversität, Stickstoffkreisläufe, Landnutzung und Klimawandel, weist auf einen kritischen Zustand des Systems hin. Dieser Zustand erschwert nicht nur weiteres Wachstum, sondern birgt auch das Risiko katastrophaler Folgen.
In der anschließenden Diskussion wurdeklar: Der ökologische Fußabdruck des Menschen hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht nur erweitert, sondern auch qualitativ verändert. Digitalisierung, Urbanisierung und Globalisierung haben neue Formen von Ressourcenverbrauch und Systembelastung erzeugt. Diese sind oft unsichtbar oder verzögert, aber nicht folgenlos. Wachstum ist damit nicht nur eine Frage der Quantität, sondern auch der Qualität.
Ein neues Naturverständnis für eine neue Wirtschaft
Neben den naturwissenschaftlichen Fakten wurde auch das Verhältnis zur Natur als kulturelle Kategorie hinterfragt. Die Trennung von Natur und Gesellschaft ist eine Grundannahme der Moderne, die heute an ihre Grenzen stößt. Wir sehen uns nicht mehr als Teil eines Ganzen, sondern als dessen Herrscher. Genau das aber blockiert alternative Wirtschaftsmodelle.
Eine Rückbesinnung auf die funktionalen Grenzen der Natur – auf Kreisläufe, Regeneration, Vielfalt – könnte daher auch eine neue Kultur des Wirtschaftens einleiten: Weniger als lineare Optimierung, sondern als permanente Aushandlung zwischen Stabilität und Veränderung, Anpassung und Innovation, Entnahme und Rückgabe.
Nachhaltige Finanzen und Investitionen – Impact Investing als Ansatz
Im Panel zu nachhaltigem Investieren diskutierten Victor de la Rey von der GLS Bank und Christoph Bickmann von der DKM Bank, wie Kapitalströme zur sozial-ökologischen Transformation beitragen können und wo die strukturellen Grenzen liegen. Beide Banken verfolgen unterschiedliche Modelle, sie eint jedoch das Ziel, Investitionen nach klaren Nachhaltigkeitskriterien auszurichten.
Der Begriff „nachhaltiges Investieren“ ist bislang weder rechtlich geschützt noch einheitlich definiert. Ambitionierte Ansätze setzen nicht nur auf Ausschlusskriterien, sondern kombinieren die Auswahl nachhaltiger Unternehmen mit transparenter Analyse, zivilgesellschaftlichem Austausch und aktiver Einflussnahme auf Unternehmensentscheidungen. Als nachhaltig gilt ein Investment dann, wenn die zugrundeliegenden Kriterien kontinuierlich überprüft werden – und wo der Dialog mit den Unternehmen Teil der Strategie ist. Einen Schritt weiter geht das sogenannte Impact Investing: Hier steht nicht nur die Nachhaltigkeit im Vordergrund, sondern die gezielte Wirkung.
Und doch: Die Grundlogik des Finanzmarkts bleibt auf Wachstum und Rendite ausgerichtet, auch bei nachhaltigen Banken. Eine echte Postwachstumslogik ist bislang nicht in Sicht. Eine systematische Umlenkung von Kapitalströmen wäre nur durch verbindliche Prinzipien und kulturellen Wandel realisierbar.
Gründung und Verantwortung im Spannungsfeld von Wachstum und Nachhaltigkeit
Der zweite Tag begann mit einem Blick auf Startups: Prof. Dr. Tobias Brandt, Lea Kipper, Dr. Katharina von Stauffenberg und Tiemo Adiek beleuchteten, wie der klassische „Hockey-Stick“-Mythos Gründer*innen in die Wachstumsfalle lockt. Anspruchsvolle Kennzahlen für Ressourceneffizienz, CO₂-Fußabdruck oder Fairness in der Lieferkette müssen in Geschäftspläne integriert werden, wenn nachhaltige Gründungen wirklich mehr als Lippenbekenntnisse sein sollen.
Im Panel zu nachhaltiger Gründung zeigte sich deutlich: Wer heute ein Unternehmen aufbauen will, steht im Zielkonflikt zwischen Systemlogik und Wirkungsideal. Konzepte wie die Donut Economy bieten einen Orientierungsrahmen, der wirtschaftliches Handeln innerhalb sozialer und ökologischer Grenzen halten soll. Doch wie lässt sich dieser Ansatz praktisch umsetzen? Die Priorisierung sozialer Wirkung vor Gewinnmaximierung, die Adressierung sozialer Defizite und die Messung des Einflusses erfordern nicht nur neue Governance-Strukturen, sondern auch einen realistischen Ansatz hinsichtlich Finanzierung und Skalierung.
In der Diskussion ergab sich der Gegensatz, dass Wachstum teils als notwendig, teils als strukturell unvereinbar mit Nachhaltigkeit beschrieben wird. Die Frage, ob eine echte Transformation überhaupt möglich ist, solange Märkte als Wachstumsräume und nicht als Orte der Aushandlung gemeinsamer Verantwortung konzipiert sind, blieb offen.
Kommunikation über Wachstum in unterschiedlichen Handlungsfeldern
Im letzten Panel rückte Prof.‘in Dr. Sigrid Kannengießer automatisierte Algorithmen, die auf die Maximierung von Reichweite und Klicks abzielen, in den Blick. Sie verstärken Wachstumszwänge und führen zu neuen Problemen wie Datenmüll, Monopolstrukturen und Überwachung. Ohne neue Narrative von Suffizienz bleibt Veränderung schwer denkbar. Daher betonte sie die Notwendigkeit, Nicht-Wachstum nicht nur als Verzicht, sondern als Gestaltungsperspektive sichtbar zu machen, indem Geschichten von Suffizienz, Kreisläufen und regionalem Wirtschaften erzählt werden.
Dr. Nico Paech vertiefte in seinem Beitrag die Perspektive der Postwachstumsökonomie und plädierte dafür, Nachhaltigkeit radikal zu „materialisieren“. Denn jede Form industrieller Produktion ist mit ökologischen Schäden verbunden. Es geht also nicht darum, sie zu vermeiden, sondern sie auf ein verantwortungsvolles Maß zu beschränken. Dafür brauche es neue Verteilungsschlüssel ökologischer Ressourcen, etwa für CO₂ oder Primärrohstoffe, die sowohl horizontale Gerechtigkeit (innerhalb von Gesellschaften) als auch vertikale Gerechtigkeit (zwischen globalem Norden und Süden) herstellen. Paech spannte den Bogen zwischen Wachstumskritik, einer systematischen Analyse der Wachstumstreiber und der Entwicklung einer Postwachstumsökonomie, die auf Suffizienz, Subsistenz, regionaler Ökonomie und einer intelligenten industriellen Arbeitsteilung basiert.
Dieser Paradigmenwechsel wird sowohl durch eine Verantwortungsethik, die sich dem Schutz künftiger Generationen verpflichtet, als auch durch eine Strebensethik angetrieben, die hinterfragt, was ein gutes Leben jenseits von Konsummaximierung ausmacht. Er betonte eindringlich, dass uns schlichtweg die Zeit davonläuft, um allen Konsumwünschen dauerhaft gerecht zu werden. Rebound-Effekte, so Paech, sind das Kernproblem der Wachstumsdebatte und werde von Green Growth Befürworter*innen schlicht unterschätzt, um die eigenen Ansätze nicht grundlegend hinterfragen zu müssen.
Anschließend schlug Prof. Dr. Bodo Philipp eine Brücke zur Biologie und damit zur Möglichkeit, Naturprozesse als Vorbild für gesellschaftliches Wirtschaften zu begreifen. CO₂, so Philipp, sei in biologischen Systemen kein Abfall, sondern ein zirkulierender Baustein des Lebens. Aus dieser Perspektive betrachtet, bedeutet Nachhaltigkeit nicht „weniger“, sondern einen anderen Ansatz. Sie orientiert sich an Prinzipien wie Zirkularität, Regeneration und Steady-State-Systemen, die alle biologischen Systeme auszeichnen – von der Zelle zum Ökosystem. Diese sind nicht von einer linearen Überproduktion gekennzeichnet, sondern von einer ressourceneffizienten Zirkularität von Prozessen.
Die Rolle der Zivilgesellschaft: Vom Wissen zum Wandel
Ein zentraler Moment der Tagung war die wiederholte Rückbindung an politische Realitäten und gesellschaftliche Dynamiken. Wachstum ist kein reines Erkenntnisproblem, sondern vor allem ein Umsetzungs- und Akzeptanzproblem. Und genau hier kommt die Zivilgesellschaft ins Spiel.
Mehrere Beiträge thematisierten, dass es nicht reicht, auf politische Mehrheiten oder Marktmechanismen zu warten. Der Wandel muss von unten mitgestaltet werden – durch gelebte Praxis, durch neue Narrative, durch politisches Engagement. Die Wissenschaft muss dabei Impulse geben, aber der gesellschaftliche Wandel muss durch soziale Bewegungen, Allianzen und konkrete Projekte gestützt werden.
Ein Satz aus der letzten Plenumsdiskussion blieb besonders haften: „Wir müssen eine Kulisse erzeugen, in der wachstumskritische Ideen wählbar werden.“ Das ist keine Einladung zur Inszenierung, sondern eine Aufforderung zur gesellschaftlichen Rahmensetzung. Wenn Politik ein Spiegel der gesellschaftlichen Erwartungen ist, dann muss die Kultur des “Genugs” neu erzählt werden.
Was also bleibt von zwei Tagen intensiven Austauschs? Vielleicht diese Erkenntnis: Es gibt keine einfache Antwort auf die Frage, wie wir (nicht) wachsen sollen. Doch viele interdisziplinäre Stimmen rufen dazu auf, Wachstum, neu zu denken, als Mittel zum Zweck und diesen Zweck neu zu definieren: Ein gutes Leben für alle, innerhalb der planetaren Grenzen.
Autor*innenbeschreibung:
Franziska Elstorpff ist Masterstudentin im Studiengang „Nachhaltigkeit und Demokratie“ an der Universität Münster. Im Rahmen des interdisziplinären Seminars „Wachstum?! – Ein Dialog zwischen sozial- und naturwissenschaftlichen Perspektiven“ setzte sie sich vertieft mit dem Spannungsverhältnis von Wachstum und Nachhaltigkeit auseinander und wie naturwissenschaftliche Erkenntnisse in politische Analysen integriert werden können. Die Tagung bot als Bestandteil des Seminars wichtige Impulse für ein ganzheitliches Verständnis planetarer Grenzen und gesellschaftlicher Handlungsspielräume.
Johanna Härtner studiert im Masterstudiengang „ Internationale und Europäische Governance” an den Universitäten Münster und Lille, nachdem sie ihren Bachelor mit einer Arbeit zur Umsetzbarkeit von Degrowth im Kontext zunehmender geopolitischer Spannungen abgeschlossen hat. In ihrem Studium beschäftigt sie sich mit der Frage, wie Übergänge von gegenwärtigen Wirtschafts- und Gesellschaftssystemen hin zu einer Postwachstumsökonomie gestaltet werden können – insbesondere auf internationaler Ebene.
Lukas Hanhoff studiert seit Oktober 2024 im Masterstudiengang Biologie und Sozialwissenschaften an der Universität Münster, nachdem er seinen Bachelor an der Universität zu Köln abschloss. Dabei beschäftigt er sich mit der Frage, inwiefern Bildungsprozesse soziale Transformationen sowohl im schulischen als auch im gesellschaftlichen Kontext unterstützen können. In seiner weiteren akademischen Laufbahn möchte er sich vertieft mit der Rolle von Bildungssystemen in der sozial-ökologischen Transformation auseinandersetzen.
