Wie sieht die Arbeit der Zukunft aus?

Kein ökologischer Wandel ohne ein neues Verständnis von Arbeit

Marie Gester

Immer wieder wird über mentale Belastung und die ungleiche Verteilung von Aufgaben innerhalb von Haushalten gesprochen. Meist geht es dabei um Fragen der Fairness zwischen Partner*innen.
Doch was, wenn diese Debatten weiter reichen?
Was, wenn sie nicht nur private Aushandlungen betreffen, sondern grundlegende Vorstellungen davon infrage stellen, was in unserer Gesellschaft als Arbeit gilt – und was nicht?

Die ökologische Transformation wird häufig als technisches Projekt verhandelt. Im Zentrum stehen dann Fragen nach erneuerbaren Energien, effizienteren Produktionsweisen oder klimafreundlicher Infrastruktur. Diese Debatten sind wichtig, greifen jedoch zu kurz, wenn sie eine zentrale Dimension ausblenden: die Frage nach Arbeit. Denn ohne ein grundlegendes Umdenken darüber, was als Arbeit gilt und welchen gesellschaftlichen Wert unterschiedliche Tätigkeiten haben, bleibt der ökologische Wandel unvollständig.

Zwar wächst in Politik und öffentlichen Institutionen das Bewusstsein dafür, dass Produktions-, Konsum‑ und Handelsweisen verändert werden müssen. Weit weniger Aufmerksamkeit erhält jedoch die Tatsache, dass auch das bestehende Arbeitsverständnis Teil des Problems ist. Insbesondere unbezahlte Sorge- und Reproduktionsarbeit, bleibt systematisch unsichtbar, obwohl sie eine zentrale Voraussetzung für das Funktionieren von Wirtschaft und Gesellschaft darstellt. Die ökologische Transformation eröffnet somit nicht nur eine technologische, sondern auch eine soziale und politische Gelegenheit: Arbeit neu zu bewerten.

Wenn Arbeit nur zählt, wenn sie bezahlt wird

In modernen Wirtschaftssystemen wird Arbeit überwiegend mit bezahlter Erwerbstätigkeit gleichgesetzt. Als wertvoll gilt vor allem jene Tätigkeit, die Einkommen generiert Steuern einbringt und zum wirtschaftlichen Wachstum beiträgt. Dieses Verständnis prägt statistische Erhebungen, politische Prioritäten und gesellschaftliche Anerkennung. Andere Formen von Arbeit geraten dadurch aus dem Blick.

Dabei ist diese Gleichsetzung von Arbeit und Lohn kein naturgegebener Zustand. Sie ist historisch gewachsen und eng mit der Herausbildung kapitalistischer Wirtschaftsstrukturen verbunden. Tätigkeiten, die außerhalb des Marktes stattfinden – etwa Kinderbetreuung, Pflege, Haushaltsarbeit oder emotionale Unterstützung–, werden zwar täglich ausgeführt, erscheinen jedoch nicht als produktive Leistung. Sie werden als selbstverständlich vorausgesetzt und selten als gesellschaftlicher Beitrag anerkannt.

Das hat weitreichende Konsequenzen. Personen, die keiner oder nur eingeschränkt bezahlter Arbeit nachgehen, gelten häufig als weniger leistungsfähig oder weniger integriert. Gleichzeitig bleibt unsichtbar, dass genau diese Personen häufig einen erheblichen Teil ihrer Zeit für Tätigkeiten aufwenden, ohne die bezahlte Erwerbsarbeit anderer gar nicht möglich wäre. Das marktwirtschaftliche System ist somit strukturell auf unbezahlte Arbeit angewiesen, während es sie gleichzeitig abwertet.

Ungleichheit trifft Umwelt

Diese Abwertung ist nicht geschlechtsneutral. Unbezahlte Sorgearbeit wird weltweit überwiegend von Frauen geleistet. Internationale Organisationen zeigen seit Jahren, dass Frauen den Großteil der Pflege‑, Betreuungs‑ und Haushaltsarbeit übernehmen. Diese ungleiche Verteilung ist kein individuelles, sondern ein strukturelles Phänomen.

Die Folgen sind vielschichtig. Weil Sorgearbeit zeitintensiv ist und kaum flexibilisiert werden kann, erschwert sie den Zugang zu bezahlter Beschäftigung. Viele Frauen arbeiten in Teilzeit, unterbrechen ihre Erwerbsbiografien oder verbleiben dauerhaft außerhalb des Arbeitsmarktes. Dadurch entstehen geringere Einkommen, geringere Rentenansprüche und eine erhöhte wirtschaftliche Abhängigkeit. Sorgearbeit hält Frauen somit in einem Kreislauf, der soziale Ungleichheit reproduziert.

Diese geschlechtsspezifische Arbeitsteilung hat zugleich ökologische Implikationen. Ein Wirtschaftssystem, das primär auf Wachstum und Marktleistung ausgerichtet ist, fördert jene Tätigkeiten, die ressourcenintensiv sind, und entwertet jene, die auf Erhalt, Pflege und Stabilisierung ausgerichtet sind. Die Ausbeutung natürlicher Ressourcen und die Abwertung von Sorgearbeit folgen dabei einer ähnlichen Logik: Beides gilt als verfügbar, selbstverständlich und erneuerbar.

Wer ökologische Nachhaltigkeit anstrebt, muss daher auch diese Logik hinterfragen. Solange Einkommen, soziale Absicherung und Anerkennung fast ausschließlich an marktförmige Arbeit gekoppelt sind, bleibt es rational, Ressourcen möglichst effizient zu verwerten – auch auf Kosten von Umwelt und sozialen Beziehungen. Die ökologische Krise ist somit eng mit bestehenden Ungleichheiten im Bereich Arbeit verknüpft.

Unsichtbare Arbeit sichtbar machen

Ein zentrales Hindernis für Veränderungen besteht darin, dass unbezahlte Arbeit kaum systematisch erfasst wird. Was nicht gezählt wird, fließt weder in wirtschaftliche Kennzahlen noch in politische Entscheidungsprozesse ein. Zeitaufwand, physische und emotionale Belastung sowie entgangene Einkommen bleiben weitgehend unsichtbar.

Diese Datenlücke hat konkrete Folgen. Politische Maßnahmen orientieren sich an dem, was messbar erscheint. Infrastruktur‑ und Stadtplanung, Arbeitsmarkt‑ und Sozialpolitik berücksichtigen daher vor allem bezahlte Beschäftigung. Die Bedürfnisse jener Menschen, die Sorgearbeit leisten, werden hingegen häufig nachrangig behandelt.

Krisen können diese Unsichtbarkeit zeitweise aufbrechen. Während der COVID‑19‑Pandemie wurde deutlich, wie sehr Gesellschaften auf unbezahlte Arbeit angewiesen sind. Nachbarschaftshilfe, Betreuung von Kindern und Angehörigen oder ehrenamtliches Engagement trugen maßgeblich zur gesellschaftlichen Stabilität bei. Dennoch führte diese Erfahrung nicht zu einer dauerhaften Neubewertung von Sorgearbeit. Politische Investitionen nach der Pandemie konzentrierten sich vor allem auf industrielle Modernisierung und ökologische Technologien, während Pflege, Bildung und soziale Dienste vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit erhielten.

Arbeit neu ausrichten – aber wie?

Wenn die ökologische Transformation mehr sein soll als eine technische Anpassung, muss sie auch die Frage nach gesellschaftlichen Prioritäten stellen. Damit verbunden ist die Notwendigkeit, sich vom engen Verständnis rationaler Entscheidungen als bloßer ökonomischer Optimierung zu lösen. Entscheidend ist also weniger, ob finanzielle Mittel vorhanden sind, sondern wofür Arbeitskraft und Ressourcen eingesetzt werden.

Demokratische Wege dorthin sind vielfältig:

  • Wahlen, die Programme mit einer ganzheitlichen und progressiven Perspektive stärken
  • Mobilisierung der besonders betroffenen Sektoren (Pflege, Bildung…)
  • Eine aktive Zivilgesellschaft, die politischen Druck ausübt

Eine solche Neuorientierung bedeutet, Tätigkeiten stärker zu fördern, die zur sozialen und ökologischen Stabilität beitragen. Dazu zählen Pflege‑ und Betreuungsarbeit, Bildung, lokale Infrastruktur oder der Schutz von Ökosystemen. Diese Arbeiten sind arbeitsintensiv, aber vergleichsweise ressourcenschonend. Sie erzeugen keinen kurzfristigen Profit, leisten jedoch einen langfristigen Beitrag zum gesellschaftlichen Wohlstand.

Ein Beispiel für solche gemeinschaftlich organisierte Sorgearbeit ist das Projekt „Zanzibar’s Solar Mamas“ von Barefoot College International. Die gemeinnützige Initiative zeigt, welche zentrale Rolle unbezahlte Sorgearbeit bei der Gestaltung von Energiesystemen spielen kann. Frauen aus lokalen Gemeinschaften wurden für die Installation und Wartung von Solaranlagen ausgebildet und verwandelten so die traditionell unbezahlte häusliche Energieversorgung in eine kollektive, qualifizierte Dienstleistung. Wirtschaftliche Gewinne stehen hier nicht im Vordergrund, werden aber auch nicht ausgeschlossen: Es entstehen Arbeitsplätze – nicht primär zur Profitmaximierung, sondern zur konkreten Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort.

Beispiele wie „Zanzibar’s Solar Mamas“ zeigen, dass solche Ansätze umsetzbar sind. Gemeinschaftsbasierte Energie‑ oder Versorgungsprojekte machen sichtbar, dass Sorge‑ und Erhaltungsarbeit auch kollektiv organisiert und institutionell unterstützt werden kann. Arbeit wird hier nicht primär als Mittel zur Gewinnmaximierung verstanden, sondern als Beitrag zur Verbesserung konkreter Lebensbedingungen.

Warum Anerkennung allein nicht ausreicht

In öffentlichen Debatten wird Sorgearbeit zunehmend symbolisch gewürdigt. Doch Anerkennung allein verändert ihre materiellen Bedingungen kaum. Symbolische Applausaktionen in der Zeit der COVID-19-Pandemie, Dankesreden oder moralische Wertschätzung ersetzen weder Einkommen noch soziale Absicherung.

Ohne institutionelle Veränderungen bleibt die Verantwortung für Sorgearbeit weiterhin privatisiert und geschlechtlich ungleich verteilt. Notwendig wären Anpassungen in der Sozial‑ und Arbeitsmarktpolitik, etwa durch eine bessere Absicherung von Pflegezeiten oder eine stärkere öffentliche Finanzierung sozialer Dienstleistungen.

Eine letzte besonders spannende Möglichkeit ist auch die Überlegung neuer Arbeitszeitmodelle zu schaffen, wie das z.B die Soziologin Frigga Haug vorschlägt in ihr 4-in-1-Perspektive. Grundgedanke ist, die von Haug vier identifizierte menschliche Tätigkeiten, auf die Einzelnen in gleichen Proportionen zu verteilen: Betätigungen 1. im Erwerbsleben, 2. in der Sorge um sich selbst und andere, d. h. in der Reproduktion, 3. in der eigenen Entwicklung, 4. in der Politik. Dabei wird hypothetisch von einem 16-Stunden- „Arbeitstag“ ausgegangen, in dem die vier Dimensionen des Lebens, die vier Arten von „Arbeit“, idealtypisch gerechnet (nicht absolut, sondern als Richtwert), jeweils vier Stunden Raum einnehmen sollen. Frigga Haug befasst sich also ganz konkret mit der Reform der Verteilung von Sorge- und Reproduktionsarbeit; sie greift sogar darüber hinaus mit der Einbeziehung politische und persönliche Entwicklung in ihr Modell.

Solange wirtschaftlicher Erfolg primär über Wachstum gemessen wird, geraten alle bis hier genannten Aspekte ins Hintertreffen. Die Hierarchie zwischen bezahlter Erwerbsarbeit und unbezahlter Sorgearbeit bleibt bestehen und reproduziert bestehende Ungleichheiten.

Fazit

Die ökologische Transformation bietet die Chance, Arbeit neu zu denken. Sie macht sichtbar, dass Nachhaltigkeit nicht allein von Technologien abhängt, sondern von sozialen Strukturen und Wertvorstellungen. Unbezahlte Sorgearbeit ist dabei kein Randthema, sondern eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliches Funktionieren.

Eine nachhaltige Zukunft erfordert daher eine breitere Definition von Arbeit und eine bewusste politische Entscheidung darüber, welche Tätigkeiten unterstützt und anerkannt werden. Arbeit, die Leben erhält, Beziehungen stabilisiert und ökologische Grundlagen schützt, muss einen zentralen Platz einnehmen. Nur so lässt sich ökologische Nachhaltigkeit mit sozialer Gerechtigkeit verbinden.

Die verbleibende aber entscheidende Frage dabei ist: wie weit soll die politische Neuausrichtungen bezüglich der unsichtbarer, unbezahlter Arbeit sein?

Sollen sie sich auf eine Verbesserung des Alltags begrenzen oder ein Paradigmenwechsel von kapitalistischen zum sozialen Wirtschaftssystem auslösen?

Im ersten Fall besteht der Wandel in einer rein technische Anerkennung der Sorge- und Pflegearbeit über monetäre Mittel oder organisatorische Anpassungen (Arbeitszeiten z.B 4-in-1, Einbeziehung der unsichtbare Arbeit im öffentlichen Pflegebereich…), die aber ganz konkrete positive Wirkungen auf die Situation von Frauen und diskriminierten Minderheiten auf dem Arbeitsmarkt bewirken. Diese Änderung fügt sich in den Statu quo des kapitalistischen Marktwirtschaftssystems ein und zielt lediglich darauf ab, bislang unsichtbare Arbeit in der Berechnungsgrundlage zu berücksichtigen.

Im zweiten Fall wird das kapitalistische Produktionssystem insgesamt infrage gestellt. Ziel ist es, neue Wege zu finden, wie Gesellschaft organisiert werden kann: weg von der Idee, dass Wert vor allem durch die Produktion von Gütern entsteht, hin zu einer Vorstellung, in der Wert etwa in der Erhaltung des Lebens und des Wohlergehens von Menschen und natürlichen Ressourcen liegt. Lebensqualität ist dann kein bloßer Nebeneffekt der Güterproduktion mehr, sondern ihr eigentliches Ziel und ihre Rechtfertigung. Doch vielleicht handelt es sich dabei nur um das Ergebnis der im ersten Fall vorgeschlagenen materiellen Neugestaltung?

Lese-/Hörtipps

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Autorinbeschreibung

Marie Gester studiert im Masterstudiengang‚ Internationale und Europäische Governance‘ an den Universitäten Münster und Lille. In ihrem Studium untersucht sie, wie feministische Theorie zur ökologischen Transformation beitragen kann, unter anderem durch eine ökofeministische Analyse der EU-Biodiversitätsschutzgesetzgebung im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Dieser Blogbeitrag zur Arbeit der Zukunft entstand im Rahmen des Seminars « Governing the Sustainability of Consumption and Provisioning » von Frau Prof. Dr. Fuchs.