Mini-Publics

Mini-Publics sind nicht gesetzlich geregelte, dialogische Formate der Bürgerbeteiligung. In der Praxis hat sich eine große Vielfalt an verschiedenen Formaten herausgebildet. Drei Kernmerkmale sind:
  • Die Zusammensetzung der Teilnehmenden bildet einen möglichst repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung ab (z.B. durch Zufallsauswahl).
  • Der Dialog dient dem Austausch von Argumenten zu einem politischen Thema oder Problem. Die vorgebrachten Argumente stehen dabei unter dem Anspruch, gut begründet sein zu müssen und sich am Gemeinwohl zu orientieren.
  • Mini-Publics haben eine beratende Funktion gegenüber politischen Entscheidungsträger*innen oder der öffentlichen Verwaltung. Entsprechend sind diese Akteure oftmals in die Einberufung und Planung der Mini-Public involviert.