Warum wir Landwirtschaft neu denken müssen.

Tillmann Buttschardt

Es tobt und brüllt heraus aus dem Bauernstand: Die Landwirt*innen lassen ihrer Frustration seit Wochen lautstark und wie zuletzt in Süddeutschland sogar mit gewalttätigen Protesten freien Lauf. Wer genauer hinsieht, bemerkt, dass die Protestierenden nicht „die Landwirte“ im Allgemeinen sind, denn biologisch wirtschaftende Betriebe sind selten bei den Beschwerdeführenden dabei – und auch nicht alle Betriebe sind vertreten, denn meist sind kleinere oder innovative Betriebe weniger bis gar nicht betroffen. Sogar bei den Ausschreitungen vom Aschermittwoch 2024 scheinen es nicht die Landwirt*innen sondern rechte Trittbrettfahrer*innen gewesen zu sein, die es einem Ministerpräsidenten, einem Minister a.D. und der Vorsitzenden einer Bundespartei unmöglich machten, eine Veranstaltung durchzuführen bzw. überhaupt gar zu besuchen. 

In den Medien erfahren diese Proteste große Aufmerksamkeit und nicht nur in Deutschland werden politische Entscheidungen, wie z.B. die Verpflichtung zur Haltung brachliegender Flächen,  zurück genommen[1]. Die Kontroversen betreffen vor allem Subventionen (wie die zum Agrardiesel oder die KFZ-Steuerbefreiung in der Land- und Forstwirtschaft sowie  Direktzahlungen der EU) und Umweltstandards, die aus Sicht von Landwirtschaftlichen Interessensverbänden und der protestierenden Bauern und Bäuerinnen wahlweise „überzogen“, „unbegründet“ oder „ideologisch“ sind. Die alles überragenden Botschaften sind: Wir sind dagegen, wir wissen es besser, wir wollen, dass alles so bleibt. Nicht von ungefähr wird die Formulierung „Verlässlichkeit“ bemüht, „Verunsicherung“ artikuliert und die politisch geforderte Veränderung ganz generell durch Klagen gegen die „zunehmende Bürokratie“ abgestempelt. Für Veränderungen solle ein finanzieller Ausgleich „durch höhere Prämien“ geschaffen werden[2]. Diese Haltung erscheint in einer Welt, die bereits um 1,5°C (Mitteltemperatur) wärmer geworden ist und auf der Suche nach neuen Lösungswegen ist für das Aufhalten und den Umgang mit der Klimaerwärmungist, seltsam rückwärtsgewandt.

Die Gegenstände des Protests – drei Beobachtungen

Bemerkenswert sind mit Blick auf die Proteste „der“ Landwirt*innen insbesondere drei Aspekte:

  1. Die politisch geforderten Veränderungen – hier insbesondere die Umweltauflagen – , die aktuell kritisiert werden sind in einem länger andauernden Aushandlungsprozess entstanden, abgewogen und demokratisch beschlossen worden. Größtenteils sind sie während der Novellierungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und anderer EU-Richtlinien (WRRL, FFH-RL) in die derzeit geltenden Förderinstrumente integriert worden. Sie stehen im Koalitionsvertrag der Bundesregierung und kommen keinesfalls plötzlich, sondern sind – wie etwa die Verschärfung der Düngeverordnung – längst überfällig, da andernfalls Grenzwerte gerissen bzw. EU-Gesetze gebrochen werden[3]. Eben jüngst wurden Klagen von Landwirt*innen in Bayern gegen die Düngeverordnung vom Bayrischen Verwaltungsgerichtshof abgelehnt.[4] Was hier leicht aus den Augen verloren wird, ist, worum es bei Auflagen zum Schutz des Bodens eigentlich geht: Es steht der Anspruch von Privatunternehmen auf die Nutzung von Grund und Boden gegen das Recht der Allgemeinheit auf gesundes und unbedenkliches Trinkwasser – ganz abgesehen von dem Ziel, durch entsprechende Auflagen die verheerenden Auswirkungen der Eutrophierung auf Biodiversität und die Intaktheit der Meere und Binnengewässer zu stoppen.
  2. Die Maßnahmen, die durch die EU bzw. die Bundes- und Landesregierungen umgesetzt werden, sind außerhalb der Landwirtschaft weder strittig noch abwegig. Im Gegenteil, sie werden seit Jahren eingefordert. Nicht nur aufgrund der galoppierenden Biodiversitäts- und Klimakrise sind tiefgreifende Transformationsprozesse notwendig. Bis auf die Ebene von UN und hochkarätigen Fachkommissionen[5] ist völlig unstrittig, dass in der Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion ein grundsätzlicher Wandel stattfinden muss. 
  3. Programme und Projekte, wie die längst auseinander gedriftete städtische und ländliche Bevölkerung wieder in Kontakt oder in ein Miteinander kommen könnten, werden weder wahrgenommen, noch in ihrer Erfolgsgeschichte honoriert. Maßnahmen wie der Europäische Landwirtschaftsfonds (ELER), Dorferneuerungsprogramme und kooperativer Naturschutz, die in vielen Biosphärengebieten erfolgreich zu einer Belebung des ländlichen Raumes bzw. teilweise zum Stopp der Abwanderung aus selbigem beigetragen haben, erfahren keine Wertschätzung. Ihr positiver Beitrag zur Regionalentwicklung wird offenbar in der derzeitigen Situation von den Protestierenden nicht mehr wahrgenommen. Teilweise werden sie sogar aus dem Kontext gerissen und – wie im Bild zu diesem Blogbeitrag – einseitig und unzutreffend dargestellt. Bei den Biosphärengebieten geht es keinesfalls um Klimaschutz, sondern um die Erprobung neuer und nachhaltiger Wirtschaftsweisen im ländlichen Raum.

Die jetzt in Rede stehenden Kürzungen beim Agrardiesel oder Abschaffung der Subventionen für den Land- und Forstwirtschaftlichen Gerätepark (wer wollte, konnte die riesigen Maschinen ja in den letzten Wochen auf den Straßen besichtigen) werden subventionspolitisch von Fachleuten befürwortet. Im Kern führen sie nämlich am Ende dazu, dass nicht mehr die Landwirt*innen, sondern die Bodenbesitzer*innen von den Subventionen profitieren (Heinemann & Kemper 2024) [6] und führen zu einer verschärften Lage am Pachtmarkt durch höhere Pachtpreise.  

Wissenschaft und Verbraucher*innen fordern die Veränderung der konventionellen Landwirtschaft – die Bauernproteste erschweren sie

Damit wären wir auch bei der Kernthese dieses Blogbeitrages: Die Landwirt*innen sind es, die sich einerseits selbst in die aktuelle Lage manövriert haben und sich andererseits bei Lösungen im Wege stehen. Durch ihre Haltung des Dagegenseins verbauen sie sich konstruktive Dialoge und erhöhen so ungewollt die Trennung zum Rest der Gesellschaft. In einer Stellungnahme zum Artenschutz[7] fordert der Bauernverband ein Ende der „Grabenkämpfe“ mit dem Naturschutz und vertieft sie derweil munter selbst. Die sogenannte „konventionelle“ Landwirtschaft beruht nicht mehr auf einer breit gesellschaftlich getragenen Konvention. Verbraucher*innen haben diese aufgekündigt: Sie wollen eine andere Tierhaltung, sie wollen weniger Tiere, weniger Antibiotika und weniger Pestizide und Düngemittel und ganz generell weniger umweltschädliche Auswirkungen der Landbewirtschaftung. Dieser Anspruch verschwindet nicht dadurch, dass eingewendet wird „sie wollten aber keine höheren Preise bezahlen“. Hier besteht eine sogenannte „kognitive Dissonanz“ – also ein Auseinanderfallen von Wissen/Erkennen und Handeln – und die löst sich nicht so einfach auf. Zu deutlich sind die Warnungen aus der Wissenschaft, zu spürbar ist das Erleben vieler, dass die aktuell praktizierte industrielle Landwirtschaft nicht zukunftsfähig ist. Eine 2023 erschienene Studie in Science Advances (Richardson et al 2023)[8] weist nach, dass im Erdsystem sechs der neun Planetaren Grenzen überschritten sind. Fast alle haben sie mit der Art und Weise der land- und forstwirtschaftlichen Wirtschaftsweise zu tun. Ein weiterer Artikel (Campbell et al. 2017)[9], der bereits im Jahr 2017 erschienen ist, beschreibt die Agrarproduktion sogar als Haupttreiber der Überschreitung der Planetaren Grenzen

Was macht die konventionelle Landwirtschaft so problematisch?

Es ist unter anderem die Strategie des sog. „Wachsens oder Weichens“, die zu lange in die falsche Richtung führte[10]. Betriebe gaben auf oder verschwanden. Das sogenannte „Höfesterben“ ist dabei kein Phänomen, dessen Ursache außerhalb der Landwirtschaft zu suchen ist. Durch die Gesetzeslage (GrdstVG[11]) kann landwirtschaftlicher Grund und Boden im Regelfall nur von Landwirt*innen bzw. deren Betrieben gekauft werden. Das bedeutet: Während einige Betriebe aufgaben, kauften andere Betriebe ihren Grund und Boden auf und wuchsen . Die durchschnittlichen Hektarzahlen pro Betrieb beweisen dies in aller Deutlichkeit. Zu lange fand sich außerdem in Lehrbüchern der Agrarwirtschaft als Ziel der landwirtschaftlichen Betriebsführung die „Profitmaximierung“ an vorderster Stelle. Sie war erfolgreich und ging einher mit einer starken Produktionssteigerung bei gleichzeitiger Ausweitung der Umweltfolgen. Da diese Folgen aber nicht eingepreist wurden wuchs die Konkurrenz unter den Bäuer*innen und die Preise sanken. Die Europäische Union musste ein Quoten- und Prämiensystem zu Deckelung der Produktion einführen und bescherte den Landwirt*innen die nun kritisierte Bürokratie mit ihren Regeln. Auch die Umweltauflagen haben hier ihren Ursprung. So verwundert es angesichts dieser Historie schon, dass jüngst in einem offen Brief an Bundeskanzler Scholz ein „Auflagenmoratorium“[12] vom Bauernverband gefordert wurde. 

Lösungen

Bei all den lautstarken Forderungen fragt man sich schon, welche Lösungen von den derzeit auf der Straße aktiven Verbänden und Landwirt*innen angeboten werden. Dass es sie gibt (s. bspw. Agroforstsysteme, biologischer Anbau, Solidarische Landwirtschaft, Market Gardening, Permakultur, bioveganer Anbau etc.) sollte kaum verborgen geblieben sein – doch warum tauchen sie in der aktuellen Debatte nicht auf? Im Grunde geht es um eine Abkehr von den überkommenen Denkmodellen, Praktiken, Wirtschaftsweisen und Konsumgewohnheiten hin zu einer wieder auf den fruchtbaren und lebendigen Boden bezogenen, lebensbejahenden Umgang mit der Um- und Mitwelt. Ein Paradigmenwechsel ist es, eine Veränderung der Denkungsart. Die Literatur über diesen notwendigen Wandel umfasst mittlerweile ganze Bibliotheken. Transformationsinitiativen – wie das Kompostfestival[13] des Stadtlabors der Universität Münster – versuchen dieses Thema in die Öffentlichkeit zu bringen und eine neue Konvention in der Landwirtschaft zu etablieren. Die aktuell sehr lauten Proteste der alten Landwirtschaft, verharren in der Vergangenheit Für die Protstierenden erscheint der Wandel als „oben verordnete“ Veränderung. Begriffe wie „grüner Ökofaschismus“[14] machen die Runde.  Neben diese starke Polarisierung müssen wir ein neues Bild der Landwirtschaft stellen – eines, das wie oben beschrieben in Ansätzen bereits sichtbar ist bzw. entsteht. Dieses neue Bild lässt sich am besten mit der Strömung der sogenannten Agroökologie[15] umreißen. Zur Entwicklung einer neuen Sicht können wir zwei ganz verschiedene Bilder entwerfen:

  • Das eine ist das des Landwirts und der Landwirtin, der Landwirtschaft ganz allgemein, der Sesshaftwerdung, des Urbarmachens, des Pflügens, des Optimierens bis hin zur Entmischung der Vielfalt in Monokulturen mit den dazu notwendigen Ackergiften. Parallel dazu steht das „Einpferchen“ immer größerer „Stückzahlen“ an Tieren in immer größeren Ställen mit den dazu notwendigen Antibiotika und operativen Eingriffen (Enthornen, Kupieren). Das Motiv in diesem Bild ist der „Kampf gegen die Widrigkeiten der Natur“. Das Ziel dieser Landwirtschaft ist es, Profite, Geld und Wirtschaftsleistung zu generieren – immer mit dem Argument, man müsse eine stetig wachsende Weltbevölkerung ernähren. Die Strategie der Ernährung basiert auf dem Euter schlechthin. Sie macht es notwendig Tiere zu halten, Milch und Käse zu produzieren, möglichst viele Flächen, die für menschliche Nahrungsproduktion ungeeignet sind Wiederkäuer zu erschließen, um schließlich dann neben der Milch und dem Käse auch die Tiere selbst zu verspeisen. Sie führt über Industrialisierungsprozesse dazu, dass immer weniger Menschen auf dem Hof arbeiten; über die Technisierung dahin, dass am Ende der Landwirt alleine seine Familie ernähren muss und es dazu keine Alternative gibt. Unter dieser Prämisse ist dieses Konzept zutiefst patriarchalisch: der Mann ernährt seine Familie  – und wenn er das nicht mehr kann, stehen Jahrhunderte alte Familientraditionen auf dem Spiel. Es drängt ihn auf die Straße und er fordert Unterstützung, weil er nicht mehr kann.
  • Das andere Bild ist nicht eines des Wirtschaftens, sondern das der Verbundenheit zur Welt. Das Motiv ist das Wachsen und Verhaftet-sein mit dem Boden, dem Urgrund, dem Beständigen. Dieser Boden ist kein privates Eigentum, er muss weder gekauft oder gepachtet werden, er ist die „Allmende“ – das Gemeinschaftseigentum –  , die gepflegt wird. Die Fixierung auf das Euter an sich ist aufgehoben, der Blick richtet sich wieder darauf, was der Boden und die (Um)welt bietet und schenkt. Dieses Bild denkt sich aus der Gemeinschaft heraus. Einer Gemeinschaft, die mehr ist, als der Hof und alles um sie herum hineinnimmt: Pilze, Mikroorganismen, Pflanzen, Tiere, Lebensräume und so den Hof in seiner Umgebung „vererdet“ (Latour).

Dass ein Umdenken mit Blick auf die Landwirtschaft unausweichlich ist, liegt am menschengemachten Klimawandel: Er wird uns zwingen, unsere Denkweise zu verändern, weil es nicht mehr möglich sein wird eine Landwirtschaft zu betreiben, die mehr Energie verschlingt als sie selbst produziert. Dieser Punkt erscheint besonders wichtig in einer Zeit, in der vehement die Subventionierung klimaschädlicher Treibstoffe eingefordert wird. Eine im Sinne des zweiten soeben skizzierten Bildes anders gedachte Landwirtschaft hat als Produktionsziel nicht mehr Futter, Eier, Milch, Käse, Fleisch, sondern Brotgetreide, Gemüse, Nüsse, Früchte in pestizidfreien Agroforst-Mischkulturen oder in Anbausystemen, die auf tierischen Handelsdünger verzichten. Hier treten Tiere vorwiegend als respektierte Begleiter und Partner auf, deren Verwertung nicht mehr selbst das Ziel des Wirtschaftens ist, auch wenn sie am Ende doch geschlachtet werden. So steht hier nicht der Landwirt, der seine Familie erhalten muss, sondern es steht dort die bäuerliche Hofgemeinschaft, die größer ist als nur die Landwirtsfamilie. Es ist eine neue dörfliche Gemeinschaft, die sich gemeinschaftlich selbst versorgt. Sie muss sich nicht vom Staat subventionieren lassen. Sie ist angemessen technisiert und verbraucht wenig Energie; sie zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Handarbeit aus und ist wenig anfällig gegenüber Marktschwankungen und Preisveränderungen. Natürlich setzt dies voraus, dass sich eine Vielzahl solcher Gemeinschaften bildet und ist insofern eine Utopie. Aber es sind genau solche Bilder, die wir der Hoffnungslosigkeit der Protestierenden gegenüberstellen müssen.


[1] 13.02.2024: Landwirtschaft in der EU: GLÖZ-8-Ausnahmen für das gesamte Jahr 2024 beschlossen (https://germany.representation.ec.europa.eu/news/landwirtschaft-der-eu-gloz-8-ausnahmen-fur-das-gesamte-jahr-2024-beschlossen-2024-02-13_de)

[2] https://www.bauernverband.de/fileadmin/user_upload/dbv/pressemitteilungen/2024/KW_08/2024_-_PM_27_-_GLOEZ_8.pdf

[3] https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/unternehmen/aktuelle-auswertungen-2022-nitratbelastung-im-grundwasser-immer-noch-vielerorts-deutlich-zu-hoch_article1669723552.html bzw. https://www.br.de/nachrichten/bayern/konstant-hohe-nitratwerte-in-bayern-br-datenanalyse,TOru4Zo

[4] https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/bayerischer-verwaltungsgerichtshof-bestaetigt-duengeverordnung,U50kYBo

[5] https://eatforum.org/eat-lancet-commission/

[6] https://www.bundestag.de/resource/blob/985808/b7a9168132debad9e71f8aba5a98a910/06-Heinemann.pdf

[7] https://www.bauernverband.de/fileadmin/user_upload/dbv/positionen/Artenvielfalt_in_der_Agrarlandschaft_Juni_2019.pdf

[8] https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.adh2458

[9] https://www.ecologyandsociety.org/vol22/iss4/art8/

[10] https://www.bpb.de/themen/umwelt/landwirtschaft/325872/wachsen-oder-weichen-deutsche-landwirtschaft-im-strukturwandel/

[11] https://www.gesetze-im-internet.de/grdstvg/BJNR010910961.html

[12] https://www.bauernverband.de/fileadmin/user_upload/dbv/pressemitteilungen/2024/KW_05/008_Offener_Brief_Agrardiesel_an_BK_Scholz.pdf

[13] www.kompost.zone

[14] https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2024-02/bauernproteste-biberach-gruene-social-media-lsv

[15] https://www.uni-muenster.de/OekologischePlanung/forschung/transformationsforschung.html


Literatur

Latour, B. (2018): Das terrestrische Manifest. Suhrkamp.


Autorenbeschreibung

Prof. Dr. Tillmann Buttschardt leitet die Arbeitsgruppe Angewandte Landschaftsökologie und Ökologische Planung an der Universität Münster und ist Sprecher des ZIN. Er fragt sich in seiner Forschung wie Anliegen des Klima-, Boden-, Gewässer- und Naturschutzes mit der derzeitigen Praxis der Landnutzung (Verstädterung, Landwirtschaft) in Einklang gebracht werden können.